Mobility Übung im Kurs bei IKICOR in Köln-Sülz

Kursformat

Mobility in Köln-Sülz

Beweglichkeit, die du auch benutzen kannst. Nicht nur Amplitude, sondern Kontrolle über die Amplitude.

Auf einen Blick: Mobility ist bei IKICOR ein Kursformat von 60 Minuten mit Coach, im Sportcenter Kautz, Rhöndorfer Straße 13 in Köln-Sülz. Gearbeitet wird an Hüfte, Brustwirbelsäule, Schulter und Sprunggelenk: erst Mobilisation, dann aktive Ansteuerung im gewonnenen Bereich, dann Belastung. Ein Einzelticket kostet 18 Euro, Mitgliedschaften beginnen bei 59 Euro im Monat, Urban Sports Club wird akzeptiert. Die erste Einheit ist kostenlos.

Beweglich sein heißt nicht dehnbar sein

Die meisten Menschen, die zu uns kommen und sagen, sie seien unbeweglich, sind es nicht im eigentlichen Sinn. Sie haben Bewegungsreichweite, können sie aber nicht ansteuern. Der Unterschied ist entscheidend, weil er die Konsequenz für das Training umkehrt: Wer passiv beweglich ist, aber keine Kontrolle hat, gewinnt nichts durch noch mehr Dehnen.

In unseren Mobility Kursen arbeiten wir deshalb an beidem: an der Reichweite eines Gelenks und an der Fähigkeit, diese Reichweite unter Spannung zu halten. Durch gezielte Übungen werden verkürzte Strukturen bearbeitet, Gelenke mobilisiert und die Ansteuerung im Endbereich trainiert. Das Ziel ist, Verletzungen vorzubeugen, die Haltung zu verbessern und die Leistungsfähigkeit bei anderen sportlichen Aktivitäten und im Alltag zu steigern.

Woran wir arbeiten

  • Hüfte: das Gelenk, das acht Stunden Sitzen am deutlichsten quittiert. Extension, Innen- und Außenrotation.
  • Brustwirbelsäule: Rotation und Extension. Eine steife Brustwirbelsäule schickt die Rechnung an Schulter und Lendenwirbelsäule.
  • Schulter: Überkopfposition, Zusammenspiel von Schulterblatt und Oberarm.
  • Sprunggelenk: Dorsalextension. Der häufigste Grund, warum eine Kniebeuge nicht tief wird.

Wie eine Einheit aussieht

60 Minuten, ruhiger als ein Functional-Kurs, aber nicht leichter. Wir beginnen mit einer kurzen Bestandsaufnahme, arbeiten dann gelenkweise durch: erst Mobilisation, dann aktive Ansteuerung im gewonnenen Bereich, dann Belastung. Am Ende steht eine Bewegung, die du vorher nicht so ausführen konntest.

Viele kombinieren einen Mobility Kurs mit zwei Functional-Einheiten pro Woche. Das ist die Kombination, mit der wir die schnellsten Fortschritte sehen.

Probetraining

Teste eine Mobility Einheit

Bring Sportkleidung und ein Handtuch mit. Der Rest steht bereit.

Fragen zu Mobility

Was ist der Unterschied zwischen Mobility und Dehnen?

Dehnen vergrößert passiv die Bewegungsreichweite. Mobility arbeitet daran, diese Reichweite aktiv ansteuern und unter Last kontrollieren zu können. Wer sich nur dehnt, gewinnt Amplitude, die er im Training nicht nutzen kann.

Für wen ist ein Mobility Kurs sinnvoll?

Für alle, die viel sitzen, für Sportler mit eingeschränkter Bewegungsreichweite in Hüfte, Schulter oder Sprunggelenk, und für alle, die nach einer Verletzung wieder Kontrolle über eine Bewegung aufbauen wollen.

Wie schnell merke ich einen Unterschied?

Eine unmittelbare Veränderung spürst du oft schon nach einer Einheit, sie hält aber nur kurz an. Eine dauerhafte Veränderung der nutzbaren Bewegungsreichweite braucht mehrere Wochen regelmäßiger Arbeit.

Ersetzt Mobility das Krafttraining?

Nein, es ergänzt es. Beweglichkeit ohne Kraft im Endbereich der Bewegung ist instabil. Deshalb kombinieren wir beides und trainieren Amplitude immer zusammen mit Ansteuerung.